Archiv für Juli 2007

Der Erste Tag auf der Insel

Dienstag, 31. Juli 2007

Die Nacht war nicht so toll, es war recht windig und der Wind hat heftig an dem neuen Überzieher für die Räder gezerrt, und so hat das Ding anständig geflattert und Lärm gemacht. Aber zum Aufstehen und rausgehen wars dann doch nicht laut genug… 🙂

Nachmittags sind wir nach Burg gefahren, erstmal zu einem Wohnmobilstellplatz mit Entsorgungstation, mal die Tanks entleeren. Dann zum Cafe im Hof direkt in einer Gasse an dem großen Parkplatz wo wir das Womo abgestellt haben, super gemütlich hier! Da bedient sich der Gast noch selbst, – an der Theke bekommt man nach Bestellung ein Tablett mit seinem Kaffee und Kuchen in die Hand gedrückt und kann damit abdampfen, zurück zu seinem Tisch. Die Wiener Melange und auch die Shakes sind so reichhaltig dass es dazu eigentlich keinen Kuchen braucht, man ist alleine davon schon satt. Zu empfehlen ist es auch dort einen Tee zu trinken. Der ans Café angeschlossene Teeladen ist sehr gut sortiert und versorgt das Café gleich mit. Dann sind wir noch ein wenig durch die Stadt gelaufen.

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Cafe im Hof, Burg auf Fehmarn

Abends mussten wir feststellen dass Gordon sein Internet-Cafe zugemacht hat, das einzige auf der Insel, son Mist! Da viel mir ein dass Carsten mir doch seine Zugangsdaten zum T-Com Hotspot überlassen wollte, die er eh nicht brauchte. Die hat er mir dann auch netterweise vorübergehend überlassen, leider sind diese Zugangsdaten für alle möglichen T-Com Dienste und nicht nur für die Hotspots, also werd ich mir doch lieber eigene besorgen. Dass ich in Carstens Mails nicht rumsuche versteht sich natürlich von selbst, trotzdem ist es unter diesen Umständen vielleicht doch besser, eigene Zugangsdaten zu nutzen. Ein Anruf bei der T-Com Hotline ein paar Tage vorher hat zumindest schonmal geklärt dass das nur 5 EUR kostet. Also alles kein Problem und da es die Hotspots wirklich in jedem McDonalds gibt macht das für mich echt Sinn, das ist doch schon was anderes als UMTS. Und hier auf der Insel geht eh nur GPRS, also noch besser!

Diese Nacht haben wir in Burg übernachtet, an dem Platz wo wir vorher auch entsorgt habe, aber ich bin echt nicht bereit 15 EUR für einen Stellplatz ohne Sanitäranlagen und ohne Strom zu berappen, also habe ich geplant morgens um 7 aufzustehen und das Womo umzuparken, bisher werde ich eh morgens um die Zeit wach.

Fehmarn!

Montag, 30. Juli 2007

Mein Papa hat mich davon überzeugt dass die Campingstühle die wir gekauft haben nicht so geeignet sind, weil sie 4 einzelne Füsse haben und man damit leicht einsackt wenn der Boden etwas weich ist. Was haben wir lange nach diesen Stühlen gesucht, und dann das… Also morgens nach einem reichhaltigen Frühstück bei meinen Eltern noch schnell von Papa zwei Holz-Leisten anfertigen lassen, die verhindern sollen dass die Aktenordner während der Fahrt aus dem Schrank fallen. Dann wieder zu Obelink in Winterswijk und die Stühle umgetauscht.
Ich machs mal kurz, am Ende hat sich peinlicherweise herausgestellt dass es keine geeigneteren Stühle gibt, alle haben einzelne Füsse, und am Ende nach langem hin und her haben wir uns entschlossen unsere Stühle wieder mitzunehmen. Da wir in der Abteilung nur einen Gutschein als Umtausch-Gutschrift bekommen haben, hats an der Kasse keiner gemerkt dass es dieselben Stühle waren, das ging dann doch ohne Blamage. Ausserdem haben wir noch einen „Überzieher“ für die Räder hinten am Auto mitgenommen. Die Räder hängen da bei Wind und Wetter und vor allem wird bei Regen auf der Autobahn der ganze Fahrdreck von hinten ans Auto gezogen, das war mir dann doch die 15 EUR dafür Wert!
Dann noch in Winterswijk im Supermarkt Vla und Stroopwafels gekauft, dann ab auf die Bahn nach Fehmarn. Endlich, ab jetzt entspannen 🙂
Die hohe Drehzahl bei 90 geht aber echt nicht, da muss was anderes her. Sven hat mal nachgeschaut, anstelle der 43:11er Übersetzung die ich drin habe gibts noch die 41:13er, die macht aber gleich 20km/h mehr oder anstelle 2400U/min bei 90km/h sinds dann angenehme 2000U/min. Allerdings könnte das an Bergen Probleme geben, ich bin mir echt noch nicht sicher ob die 140PS da reichen und was nun die bessere Wahl ist. Andererseits glaube ich dass ich weniger in den Bergen als mehr im Norden unterwegs sein werde. Na schauen wir einfach mal, zunächst muss erstmal jemanden finden der ein Differential umbauen und vor allem einstellen kann.

Abends sind wir recht spät auf die Insel gekommen, war aber eine gute Entscheidung sich Zeit zu lassen. Erst unmittelbar vor uns hat sich der Stau kurz vor der Fehmarnsund-Brücke aufgelöst und die wegen Wind für leere LKWs und Gespanne gesperrte Brücke wurde wieder freigegeben. Wir sind direkt auf meinen alten Stellplatz vom letzten Jahr in Gahlendorf am Strand durchgefahren und haben dort übernachtet. Neben uns nur noch ein VW-Bulli.

Der Urlaub ist nun endgültig da, gute Nacht 🙂

Start in den Urlaub

Sonntag, 29. Juli 2007

Nachmittags sind wir erst nochmal nach Oer um die Räder zu holen, es gab noch ein nettes Gespräch mit meiner Vermieterin. Das wird das einzige sein was ich an meiner alten Wohnng vermissen werde, sehr nette Frau. Dann sind wir zu meinen Eltern nach Hamminkeln gefahren um das Radio abholen (grr…). In der Wohnsiedlung in Hamminkeln haben wir dann auch übernachtet, keine Probleme.

Schaubertag – Kühler und Öl samt Filter Wechseln

Samstag, 28. Juli 2007

Heute war ich mal echt früh in der Halle und habe auch zügig mit der Bastelei angefangen. Zuerst stand der Ölwechsel auf dem Programm, die Motorkaspeln unten (zur Schalldämmung) hatte ich am Vortag schön abgebaut.

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Gesund sieht die Motorkapsel auch nicht aus. Ob da schonmal Krabbelgetier drin war?

Das erste Unglück lies aber nicht lange auf sich warten: die beiden Behälter für das Altöl die ich parat gehalten habe haben noch nicht ausgereicht um die Menge Öl aufzufangen die aus der riesigen Öffnung geschossen kam. Riesensauerei! Zum Glück war genug Bindemittel vorrätig, das hats einigermassen wieder aufgesaugt. trotzdem war das mal echt scheisse!

Der Rest ging flüssig von der Hand (haha welch Wortwitz), es war nur einfach viel Arbeit. Und hier hat es sich bewährt dass ich viel und gutes Werkzeug gekauft habe, ich habe richtig viel gebraucht, auch die neuen Knarrenkästen haben sich bewährt. Der Kühler war völlig hin, das hat man erst von hinten gesehen als er ausgebaut auf dem Boden lag.

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Gut dass ich den gewechselt habe, der hätte es nicht mehr lange gemacht

Die neuen Keilriemen liessen sich erst aufspannen nachdem ich alles wirklich sehr großzügig gelöst hatte. Die Spannschraube für die Lichtmaschine musste ich komplett losmachen, sonst wäre nix gegangen. Ich frage mich echt wie man da gescheit drankommen will wenn der Kühler eingebaut ist, das war so schon nicht ganz einfach. Allerdings haben diese Fahrzeuge normalerweise auch ein Kippfahrerhaus und irgendwo muss der Montagekomfort auf der Strecke bleiben wenn man die Hütte nichtmehr kippen kann. Der Kühler ist dagegen recht schnell ausgebaut. Zum Riemen-Wechsel würde ich das auf jeden Fall jederzeit wieder machen, aber nun sollte dank 4 neuer Riemen erstmal Ruhe sein.

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Blick auf die Riemen durch die Kühlerhaube – ohne Kühler

Wenn ich Zeit und Lust habe schreib ich mal ne Ausbauanleitung für den Kühler, ist aber nicht wirklich schwer. Wirklich geholfen hat mir übrigens ein Rangierwagenheber, mit dem ich den neuen Kühler vorsichtig an seinen Platz heben konnte, ich war ja alleine und hatte keine helfende Hand. Aber auch zu Zweit würde ich wieder den Wagenheber nehmen.
Ärgerlich war dass ich beim Einbauen die letzten 3 Schrauben nicht fest bekommen habe, da hier erst von den Schrauben ein Gewinde geschnitten werden musste, und das ging nicht da ich an der zu montierenden Stelle keinen Druck auf die Schraubenköpfe ausrichten konnte. Also nochmal den Kühler ausbauen, – das ging nun schon viel schneller 🙂 Dann das betreffende Teil im ausgebauten Zustand dran schrauben. Es handelt sich um den Kunststoffhalter, an dem der Öl-Einfüllstutzen und diverse Schläuche befestigt waren. Dann wieder rein mit dem Kühler, ging noch schneller 😀
Frostschutz rein, Wasser drauf, Motor laufen lassen, nochmal Wasser nachfüllen, fertig! Das hat dann auch gereicht für einen Tag. das nächste Mal würde ich wahrscheinlich nur einen halben brauchen.

Schraubwochenendevorbereitungen

Freitag, 27. Juli 2007

Da ich meinen guten und sehr umfangreichen Knarrenkasten immer noch nicht wiedergefunden habe, musste ich wohl oder übel einen neuen kaufen.
Daraus sind dann zwei geworden, von Proxxon. Einen kleinen mit Viertelzoll hatte ich schon, der neue große hat nur Halbzoll und ein weiterer Kasten hat Sechskant-Aufsätze in allen Größen, bis 14mm, diesen brauch ich für die Ölablassschraube.
Das Autoradio haben die Helden von Versand nach Hamminkeln zu meinen Eltern geschickt, obwohl ich als Lieferadresse Annes Adresse in Bochum angegeben hatte. Toll, nochmal die Fahrt darauf, aber wir wollten eh nochmal nach Obelink.

Vorbereitungen

Donnerstag, 26. Juli 2007

Mein neues Laptop ist da, just in Time!
Ausserdem stand noch eine Fahrt zu meinen Eltern an, sie wohnen in Hamminkeln und von da aus ist es auch nicht mehr weit zu Obelink, wo wir unsere neuen Campingstühle und einen Tisch gekauft haben.
Dann hab ich noch ein neues Autoradio bestellt, war garnicht teuer, kann aber USB-Sticks lesen und DVD-Videos abspielen (über einen extern anzuschliessenden Monitor), ausserdem gibts einen Line-In für den Laptop oder Annes iPod.

Schlüsselübergabe

Mittwoch, 25. Juli 2007

Rest aus der Wohnung rausräumen und Schlüsselübergabe, endlich!
Es waren noch einmal 2 Anhänger voll Kleinzeug und Kartons sowie ein paar kleinen Möbeln, die alle noch in dem eigentlich schon vollen Lager verstaut werden müssen, ich hab echt zuviel Zeug! Hat aber geklappt, wenn auch mit Verspätung, dafür sind wir nun definitiv fertig! In der Garage stehen nun nur noch mein alter Kadett und die Fahrräder, die wollen wir auf der für Montag geplanten Fahrt nach Fehmarn abholen und direkt weiterfahren.

Auszug aus dem Haus

Samstag, 21. Juli 2007

Eigentlich sollte das alle schon viel eher stattfinden, aber wie das so ist…. Die erste Fuhre ging richtig schnell, das ganze Kleinzeug am Ende hat aber elendig lange gedauert. Das Lager füllt sich und am Ende soll sich herausstellen dass es keinen qm kleiner hätte sein dürfen.
Danke an alle Helfer: Andrea & Carsten, Sonja, Verena, Helen & Stefan, mein Papa als Fahrer und Stapler-Pilot sowie natürlich meinen Schatz Anne die ich kurzerhand zum „Master of Desaster“ ernannt hatte, weil sie zumindest halbwegs wusste wie ich mir das Einlagern vorgestellt hatte und ich doch mehr mit schleppen und Abbauen als mit Koordination beschäftigt war.