4. Tag, 1. Etappe, 173.342 km -
Cap Griz-Nez, was soll ich sagen? Verscheucht wurden wir nicht, aber morgens um 8 kamen die Bauarbeiter und haben nach unserem Empfinden so geräuschvoll wie es nur ging Material von Ihren Fahrzeugen abgeladen. Damit wurde das letzte freie Stück Land auch noch eingezäunt, man kann sich innerhalb des Caps dann nur noch auf befestigten Wegen aufhalten.
Nicht dass wir im Feld rumlaufen wollen, aber die Zäune sehen nicht wirklich schön aus. Das Gestrüpp dazwischen auch nicht, und deswegen haben sich zwei Bauarbeiter gleich die Atemschutzmasken aufgesetzt und auf den Feldern neben uns angefangen, irgendein Zeug zu verspritzen.
Um Punkt 9 Uhr scheucht uns wildes Gehupe auf dem Platz direkt vor uns aus dem Bett. Ein Blick aus dem Fenster: Ein Bäckerwagen. Sehr schön, schnell anziehen und raus. Keine zwei Minuten später öffnet Anne die Tür – und der Wagen fährt ihr vor der Nase weg. Und er hat zwischenzeitlich noch Kundschaft gehabt!
Das reicht, Schnauze voll, wir brechen ab und machen uns auf nach Bologne sur Mer. Auf dem Navi habe ich einen McDonalds in Outreau (Ortsteil von Bologne) gefunden, im näheren Umfeld gibt es einige weitere Spots wie Geschäfte und eine Tankstelle. Es gibt noch zwei weitere McD’s, aber die sind zu weit ab von unserer Route, schon fast an der Autobahn.
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