Archiv für August 2009

Pleumeur-Bodou, Cosmopolis und ein Gallier-Dorf

Montag, 31. August 2009

9. Tag, 3. Etappe, – 174.133 km

3 Etappen und wir sind nur 32km gefahren, das ist neuer Rekord 🙂

Nach der Pleite mit dem letzten Stellplatz haben wir im Inland den Ort Pleumeur-Bodou angesteuert, hier gibt es den „Cosmopolis Parc“, einen wissenschaftlichen Freizeitpark. ZufĂ€llig sind hier auch WohnmobilstellplĂ€tze angelegt. Wir sind gespannt!

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Ile Grande

Montag, 31. August 2009

9. Tag, 2. Etappe

Auf dem Weg zum Strand „Porz Mabo“ sĂŒdlich von von TrĂ©beurden, an dem wir eigentlich ĂŒbernachten wollten, sind wir kurz entschlossen auf die Ile Grande gefahren, die ĂŒber eine kleine BrĂŒcke, kaum grĂ¶ĂŸer als ĂŒber einen Bach, zu erreichen ist.

Eine gute Entscheidung! Die Insel ist ein verschlafenes Bauerndorf, offensichtlich ohne Tourismus, zumindest fanden wir heute keinen solchen vor. Auch hier hatten wir wieder den Eindruck, wir wĂŒrden mit unserem Brummer stören, so ruhig ist es hier. Deswegen zockeln wir im Standgas durch die Gassen und sind schnell aus dem Inselkern wieder raus.

Im Norden soll es speziell angeordnete Steinplatten als sehenswertes Objekt geben, die Steine aber recht unspektakulĂ€r am Wegesrand und sind kaum grĂ¶ĂŸer als ein Picknicktisch. Wir habe uns auch nicht darĂŒber informiert, was es damit auf sich hat. FĂŒr prĂ€historisch interessierte könnte diese Formation dennoch interessant sein.

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Tregastel mit Cote de Granit Rose

Montag, 31. August 2009

9. Tag, 1. Etappe, 174.101 km –

Wir werden zur Zeit so ziemlich genau um 9 Uhr wach, so auch heute. Und wie wir uns es schon dachten, der Parkplatz hier in Trégastel auf dem wir stehen, ist absolut leer:

DSC01706.JPG

Ich habe nur mit der Himmelsrichtung nicht aufgepasst, und so stehen wir erstmal im Schatten und es gibt keinen Solarstrom, aber wir haben im Moment auch keine Energieprobleme mehr.

Gestern Abend haben wir ĂŒbrigens eine Strandzufahrt vermieden, die mit einem 1,90m Höhenbegrenzungsschild versehen war. Nach unserer Erfahrung stehen dann ein paar Meter weiter die Teppichstangen. In diesem Fall auch, haben wir dann heute morgen gesehen. Allerdings hatte die Stange wohl schon vor lĂ€ngerer Zeit jemand umgefahren und die Kommune hatte wohl kein Interesse daran, das noch vor Ende der Saison zu reparieren. Hier hĂ€tten wir mal einen schönen Stellplatz direkt am Meer haben können. Das nĂ€chste mal fahren wir hin, nach der Saison ist wahrscheinlich sowieso alles anders.

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Erquy und Lannion auf Durchreise

Sonntag, 30. August 2009

8. Tag, 2. Etappe, -174.101 km

Eigentlich wollten wir zur Übernachtung den Wohnmobil-Stellplatz „Plage de Caroual“ sĂŒdwestlich der nahen Stadt Erquy anfahren. Lt unserem StellplatzfĂŒhrer kann man hier fĂŒr 2 EUR pro Nacht stehen, und fĂŒr 2 EUR auch Strom bekommen.

Anne will noch einen Vortrag fĂŒr eine Exkursion ausarbeiten. Die Batterien sind seit ich das B2B LadegerĂ€t eingebaut habe, randvoll! Aber Annes Laptop arbeitet mit dem Wechselrichter-Strom nicht richtig, die externe Maus geht nicht. Und das Trackpad mag sie unterne benutzen.

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Cap Frehel

Sonntag, 30. August 2009

8. Tag, 1. Etappe, 173.949 km –

Es sind einfach zu viele EindrĂŒcke, die letzten BeitrĂ€ge sind mir zu lang geworden. Deswegen werden wir nun die Tage im Blog in mehrere Etappen aufteilen, sofern wir mehrere Punkte angefahren sind.

Von St Jacut de la Mer zum Cap FrĂ©hel sind es nur knapp 26km, wir wollten uns dafĂŒr aber Zeit nehmen, weil wir von einem Kollegen (Uwe, „IKK-Mobil“) wussten dass er hier schon seit Jahren Urlaub macht, und auch unser Bordatlas (ich berichte spĂ€ter mal womit wir unterwegs sind) zeichnet diese Landschaft als sehr sehenswert aus.

Also los!

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Cancale – St Malo – St Jacut de la Mer

Samstag, 29. August 2009

7. Tag – 173.884 – 173.949 km

Heute stand das erste Mal wirklich Sightseeing auf dem Programm, es ging nach St Malo. Wir waren gespannt auf eine Altstadt „aus einem Guss“, eine Korsarenstadt in Form einer Festung, komplett eingemauert.

Wo wir die nÀchste Nacht verbringen wollten, wussten wir noch gar nicht. Nur, dass wir auf dem Weg das angeblich weltweit einzige Gezeitenkraftwerk ansehen wollten.

Ich denke so kann’s gehen 🙂

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Entspannung!

Freitag, 28. August 2009

6. Tag, ohne Fahrt

Wir machen nix! So wie wir uns das vorgestellt haben. Alleine der Gedanke, heute nicht fahren zu mĂŒssen, ist enorm entspannend.

So entspannend, dass mir langweilig wurde, und ich den Sterling B2B Lader eingebaut habe 😀 Scheint gut zu gehen, ich wollte auf dem Platz nicht zu lange Gas geben, damit die Lichtmaschine auf Touren kommt… Wir werden es noch sehen.

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St. Valery en Caux – Le Havre – Mont St Michel – Cancale

Donnerstag, 27. August 2009

5. Tag, 173.539 – 173.884 km

Fast 350km haben wir heute abgespult, und -ein paar erholsame Tage in Aussicht- fiel uns die Fahrt noch nicht mal schwer. Vor allem aber auch, weil die Sonne ausblieb und somit im Wohnmobil eine ertrĂ€gliche Temperatur vorherrschte. Ausserdem sind wir schon um 9 Uhr unterwegs gewesen, und erst nachmittags kommt die Sonne von Westen und sorgte bisher dafĂŒr, dass wir vorne hinter der Scheibe gegrillt wurden. Also werden wir uns in Zukunft daran halten: nach Westen nur vormittags, nach Osten (nach Hause) nur abends. Eigentlich logisch, bisher haben wir uns nie Gedanken dazu gemacht.

Heute gab’s ein paar gewaltige EindrĂŒcke, es folgen viele Fotos. Und vorweg schonmal gesagt: Wir stehen hier in der NĂ€he von Cancale toll und bleiben auch erstmal hier. Route siehe wie immer ganz unten.

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Bourlogne sur Mer – St Valery en Caux

Mittwoch, 26. August 2009

4. Tag, 2. Etappe, – 173.539 km

Um nicht die teure Autobahnmaut zu bezahlen haben wir uns nun einen Weg ĂŒber die Landstrasse gesucht. Neben der Autobahn her konnte man auf der Karte eine gut ausgebaute Strecke sehen, und wir haben uns erhofft, hier Ă€hnlich gut durchzukommen.
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Cap Gri-Nez – Bourlogne sur Mer

Mittwoch, 26. August 2009

4. Tag, 1. Etappe, 173.342 km –

Cap Griz-Nez, was soll ich sagen? Verscheucht wurden wir nicht, aber morgens um 8 kamen die Bauarbeiter und haben nach unserem Empfinden so gerĂ€uschvoll wie es nur ging Material von Ihren Fahrzeugen abgeladen. Damit wurde das letzte freie StĂŒck Land auch noch eingezĂ€unt, man kann sich innerhalb des Caps dann nur noch auf befestigten Wegen aufhalten.

Nicht dass wir im Feld rumlaufen wollen, aber die ZĂ€une sehen nicht wirklich schön aus. Das GestrĂŒpp dazwischen auch nicht, und deswegen haben sich zwei Bauarbeiter gleich die Atemschutzmasken aufgesetzt und auf den Feldern neben uns angefangen, irgendein Zeug zu verspritzen.

Um Punkt 9 Uhr scheucht uns wildes Gehupe auf dem Platz direkt vor uns aus dem Bett. Ein Blick aus dem Fenster: Ein BĂ€ckerwagen. Sehr schön, schnell anziehen und raus. Keine zwei Minuten spĂ€ter öffnet Anne die TĂŒr – und der Wagen fĂ€hrt ihr vor der Nase weg. Und er hat zwischenzeitlich noch Kundschaft gehabt!

Das reicht, Schnauze voll, wir brechen ab und machen uns auf nach Bologne sur Mer. Auf dem Navi habe ich einen McDonalds in Outreau (Ortsteil von Bologne) gefunden, im nĂ€heren Umfeld gibt es einige weitere Spots wie GeschĂ€fte und eine Tankstelle. Es gibt noch zwei weitere McD’s, aber die sind zu weit ab von unserer Route, schon fast an der Autobahn.

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