Archiv für September 2009

Wieder zu Hause

Dienstag, 22. September 2009

Wir sind wieder zu Hause, und nach einer endlosen Schlepperei (geschätzte 15 Klappkörbe voll Zeug wollten in den dritten Stock befördert werden) versuchen wir nun, halbwegs Ordnung ins Chaos zu bringen. Von den Wäschebergen mal abgesehen, haben wir den Eindruck, dass wir mehr mit zurück gebracht als mitgenommen haben. Hm.

Eigentlich wollten wir Mittwoch schon wieder losfahren, um noch einige Familienbesuche aneinander zu reihen, das hat sich aber durch den Verfall verschiedener Termine als überflüssig herausgestellt. Und so steht das Wohnmobil auf seinem Platz und das Wasser ist abgelassen. Abgesehen von ein paar Nächten, die ich dort an der Halle übernachten werde, wenn Anne auf Exkursion ist, wird das wohl fürs Erste die letzte Fahrt gewesen sein. In 4 Wochen geht’s nochmal los zum SAT, aber das wollen wir mit dem Bus absolvieren.

Wir sind gespannt, ob das auch wirklich klappt.

An dieser Stelle wollen wir uns noch für die vielen Leser und das große Interesse an unserem Blog herzlich bedanken. Ich habe versucht, möglichst authentisch einige Eindrücke von Frankreich zu vermitteln, wie man sie als „Erstbesucher“ erlebt – ich hoffe das ist mir halbwegs gelungen.

Es folgen noch zwei Frankreich-Beiträge zur allgemeinen Erklärung und zu unseren Erfahrungen mit dem Land, das schreibe ich mal zusammen wenn hier Ordnung eingekehrt ist.

Also, vielen Dank an alle Leser, der nächste Urlaub folgt bestimmt. Und wenn wir (irgendwann) mal in den Bus eingezogen sind, gibt es sowieso wieder viel mehr zu berichten

🙂

Bilder vom Setra Treffen

Sonntag, 20. September 2009

27. – 28. Tag, 176.127 – 176.205 km

Von Bühl ging es am Freitag knappe 80 km nach Kapellen-Drusweiler. Jörg Schwarz vom Setra Veteranen Club hatte zum regionalen Setra-Treffen eingeladen und dazu einen Sportplatz organisiert. Soweit ich weiss, findet das Treffen hier schon im (ca.) 10. Jahr statt, und an die 20-30 Fahrzeuge hatten sich eingefunden.

Neben geselligem Beisammensein hatte Jörg am Samstag eine Fahrt zu einer Burg organisiert, ebenso gab es danach noch eine gemeinsame Weintraubenlese, sehr schön!

Im Folgenden ein paar Bilder, ich war aber nicht besonders „fleissig“.

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Setra Treffen und Weinfest in Kapellen-Drusweiler

Freitag, 18. September 2009

26. Tag

Heute fahren wir zum Setra-Treffen und wir wissen noch garnicht was uns erwartet. Da ich aber langsam etwas Blogfaul werde und der Urlaub sich sowieso dem Ende entgegen neigt (keine Sorge, einige Beiträge kommen noch!) schiebe ich hiermit schonmal voraus, dass wir am Wochenende vielleicht nichts bloggen werden.

Wer aber mag, kann gerne mal in Kapellen-Drusweiler auf dem alten Sportplatz vorbeischauen. Irgendwo zwischen den ganzen schönen Setra-Busse steht ein kleines Mercedes Sparkassenmobil 😉

Landau – Besuch bei Sven – Bühl

Donnerstag, 17. September 2009

25. Tag, 175.890 – 176.127

Ein Tag bei Sven ist immer wieder unterhaltsam. OK, mehr für Sven und mich als für Anne, die hat dafür einen Lern- und Arbeits-Tag eingelegt, während ich Svens neuste Einbauten bestaunt habe.

Irgendwie habe ich aber vergessen, Fotos zu machen, bis auf von dieser Ausbauaktion:

DSC02005.JPG

Wir haben neue Sitze für den Bus bekommen, ich habe im O307-Umbaublog darüber geschrieben.

Abends ging es weiter nach Bühl, dort haben wir uns noch mit Jens, einem (geschäftlich) Bekannten, und seiner Frau getroffen, den ich zwar schon jahrelang kannte, aber nur telefonisch und übers Internet. Jens hat während unseres Aufenthalts in Frankreich meine Server gehütet, an dieser Stelle noch einmal danke dafür!

Nach einem netten Abendessen in der Stadt sind wir dann satt und platt ins Bett gefallen.

Route in Google Maps – Dieses Mal etwas verworren. Die Stecke von Wadern nach Landau sind wir schon gestern abend gefahren.

Sparkassentreffen in Wadern

Mittwoch, 16. September 2009

24. Tag, 175.818 – 175.890 km

Heute morgen in Trier haben wir noch die Städtische Werkstatt besucht um das Reserverad für den Bus abzuholen, ich habe dazu einen ausführlicheren Bericht im O307-Umbaublog geschrieben.

Die Weiterfahrt nach Wadern sah dann heute so aus:

DSC01985.JPG

Nicht so toll, aber waren nur ca. 50km, und ich bin gefahren „wie auf rohen Eiern“.

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Lac du Der-Chantecoq – Trier

Dienstag, 15. September 2009

24. Tag, 175.520 -175.818 km

Das wars, tschüss Frankreich, wir sind wieder in Deutschland, genauer gesagt in Trier. Hier dürfen wir morgen bei der Städtischen Werkstatt noch ein Reserverad und die originalen Nummernschilder unseres Busses abholen. Vor allem das Reserverad hat mir am Herzen gelegen, wir wollen ja im Oktober zum Selbstausbauer Treffen in die Lüneburger Heide, und wie das so ist: wenn man ein Reserverad bei hat, passiert auch nix 🙂

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Beaugency – Lac du Der-Chantecoq

Montag, 14. September 2009

23. Tag, 175.205 – 175.520 km

Der Tag in Beaugency begann alles andere als nett. Um 10 nach 4 kam die Müllabfuhr und hat die Container geleert, um 6 der Mann vom Pizzawagen, zwischendurch noch Reinigungskräfte für den Stellplatz und was weiss ich noch alles. Gegen 8 war dann klar dass das mit schlafen nichts mehr wurde, also habe ich das Womo erstmal auf den Platz gefahren. Eine halbe Stunde später war der „Logenplatz“ am Flussufer frei geworden, und wir sind nochmal umgezogen.

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Loire – Beaugency

Sonntag, 13. September 2009

22. Tag, 175.007 – 175.205 km

Einen extrem faulen Tag haben wir uns heute an der Loire gemacht. Die Sonne hat geschienen als wenn es das letzte Mal dieses Jahr wäre, und ganz Ehrlich: Wir vermuten, dass es auch so ist.

DSC01964.JPG

Deswegen haben wir den Tag einfach noch gegammelt und in der Sonne gelegen. Nur ein paar Angler kamen schon früh morgens vorbei, aber wir haben uns gegenseitig nicht gestört.

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Vannes (2) – Loire

Samstag, 12. September 2009

21. Tag, 174.780 – 175.007 km

Gestern Abend waren wir in einer Crêperie in Vannes, die unser Reiseführer als „Insider-Tipp“ empfohlen hatte, und wir sind uns einig dass wir noch nie so gute Crêpes gegessen haben.
Also absolute Empfehlung, die Adresse lautet:
Dan Ewen, 3, Place du Général de Gaulle, Vannes.

DSC01945.JPG

Das Restaurant sieht innen genauso aus wie von außen: urig, niedlich und ein bisschen eng.

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Vannes

Freitag, 11. September 2009

20. Tag, 2. Etappe, – 174.780

Ich hatte mir schon gedacht, dass in Vannes die Parkplatzsituation bestimmt nicht besser ist als in Quimper, und somit sind wir erst abends in die Stadt gefahren. Trotzdem mussten wir eine gute Stunde damit zubringen, einen (nicht existierenden) Wohnmobilstellplatz zu suchen. Schliesslich haben wir die Touristeninfo gefunden, diese bietet an einem Info-Terminal zumindest die Nennung von einigen Campingplätzen. Diese sind aber alle weit ausserhalb von Vannes.

Viele, teils auch kostenlose Parkplätze gibt es hier, aber eben mal wieder alle mit Teppichstangen. Ich verstehe das nicht, warum sperrt man die Wohnmobile gezielt aus, ohne Alternativen zu bieten? Ich würde die Wohnmobilfahrer an sich als recht zahlungskräftig und -willig einsortieren.

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