Rurberg am Rursee als Versorgungsfahrzeug
28. April 2009Aus der Idee, am angekündigten Schönwetterwochenende zum Rursee zu fahren, ist spontan eine etwas größere Aktion geworden. Einige unserer Freunde sind derzeit ziemlich aktiv was das Radfahren angeht, und der Rursee ist selbst mit dem Rad in nur 2 Stunden aus Aachen zu erreichen.
Kurzentschlossen haben sie eine Tour zum See ausgetüftelt, und wir sind mit dem Wohnmobil und dem Gepäck und Zelte für eine Übernachtung schon am Freitag mittag aufgebrochen. Die vier Radler kommen am Samstag mittag nach.
Der erste Ausflug zum Rursee war zum Bootsclub in Woffelsbach, dieses Mal stehen wir auf dem Wohnmobilstellplatz in Rurberg, wo ich zum Rurseefest schonmal gestanden habe.
Und wieder in derselben Ecke denn hinterm Auto erstreckt sich eine riesige Wiese.
Blöderweise hatte ich zu Hause nicht allzuviel Wasser getankt, dazu kommt noch dass wir trotz der Keile etwas schief standen und das Wasser so nicht gescheit zur Pumpe kam. Blöderweise haben wir nämlich unter der Sitzgruppe drei flache Frischwassertanks, die miteinander verbunden sind. Und wenn hier nur einer “in der Luft hängt”, saugt die Pumpe eben kein Wasser mehr. Also blieb uns nichts anderes übrig, als das bisher teuerste Wasser unseres Wohnmobildaseins zu tanken.
Da isser, der Wucherautomat. Unverschmerzliche 2 EUR mussten wir für ein paar Liter Wasser berappen… Übrigens, der Stellplatz kostet 5 EUR pro Nacht, zahlbar an einem Parkscheinautomaten, das Ordnungsamt kommt kontrollieren! Strom gibt’s hier garnicht, nur eine Versorgungsstation. Durch die dauernde Sonne kamen wir aber für die drei Tage gut mit den Batterien hin.
Achja, unser Stellplatznachbar meinte übrigens, dass er immer erst auf dem Stellplatz tankt, weil er sonst mit dem Gesamtgewicht seines Mobils nicht hinkommt, und ich musste mal wieder aufpassen dass mir die Gesichtszüge nicht entgleisen…
Da standen wir also nun und haben für die Radfahrer schonmal alles aufgebaut, die dann am Samstag auch wie abgesprochen gegen Mittag eingetrudelt sind.
Anika und Anne bereiten das Grillen vor
…und nach einem gemeinsamen Frühstück am nächsten Morgen sowie etwas faulenzen haben sich die vier wieder auf den Weg gemacht. Wir sind noch eine Stunde da geblieben und haben die Stühle wieder eingeräumt, so waren wir zeitgleich wieder in Aachen und konnten das Gepäck wieder verteilen.
Hier noch der Blick auf den Stellplatz und unser Gelage aus einer anderen Perspektive, es ist richtig schön hier! Und das Wetter hat seien Teil dazu beigetragen, nur ein paar Tröpfchen zwischendurch konnten die Laune nicht trüben.






29. April 2009 um 17:21
Evian aus der Zapfsäule?
30. April 2009 um 06:59
also prinzipiell find ich den Stellplatznachbar gut, der hat sich im Gegensatz zu anderen schon mal einen Gedanken über Gewicht gemacht. aber an sich ist es schon albern wenn man im WoMo ohne Wasser losfahren muss. ich mach auch immer nur einen Tank voll wenn es abzusehen ist dass wir eine längere Strecke fahren, aber sind dann halt so ca 150 Liter, das ist ok.
30. April 2009 um 12:04
Mhhm, wir waren wirklich mit dem Rad, auch wenn man auf den Bildern nur die faulen Seiten des WEs erahnen kann….ich sag nur: datteln im Speckmantel *hühnchenblickrichtungannemach
. Gerne wieder!!!