Loire – Beaugency
13. September 200922. Tag, 175.007 – 175.205 km
Einen extrem faulen Tag haben wir uns heute an der Loire gemacht. Die Sonne hat geschienen als wenn es das letzte Mal dieses Jahr wäre, und ganz Ehrlich: Wir vermuten, dass es auch so ist.
Deswegen haben wir den Tag einfach noch gegammelt und in der Sonne gelegen. Nur ein paar Angler kamen schon früh morgens vorbei, aber wir haben uns gegenseitig nicht gestört.
Irgendwann ist die Sonne gewandert, aber Anne ist ja erfinderisch:
Zum picknicken kam heute sowieso keiner, also wurde der Tisch zur Sonnenbank umfunktioniert
Gegen spät-nachmittag sind wir dann doch aufgebrochen, für heute hatten wir uns mal wieder ein Ziel gesetzt, und das hiess, knapp 200km zu schaffen. Das auf Landstrassen dauert ein wenig.
Die Loire sieht übrigens hier zum Großteil so aus, warum das so ist, wussten wir nicht.
Sehr beeindruckend waren übrigens die Felsenwohnungen, die man in einigen Ortschaften bestaunen konnte. Mal stelle sich eine Felswand vor. Rechts der Fluss, links die Wand. Auf einmal sind da Fenster in der Wand, mitten im Stein!
Genauer hingeschaut, konnten wir feststellen, dass hier fast jedes Haus einen Schuppen im Berg hatte, das Haus halb in den Berg reingebaut wurde, oder der Berg schlichtweg das Haus war! Einfach Fenster und Haustüren in einer Felswand, das hätte ich nie gedacht, dass es sowas gibt. Vor Schreck hab ich natürlich vergessen, Fotos zu machen.
Durch einen McD-stop ziemlich verzögert, sind wir erst so gegen 22 Uhr in Beagency angekommen, hier gab es einen offiziellen Wohnmobilstellplatz. Und obwohl wir unterwegs kaum noch Wohnmobile sehen, war dieser Platz rappelvoll. Naja, um die Zeit wohl auch normal. Wir sind dann einfach vor dem Eingang stehen geblieben.



15. September 2009 um 19:11
Vielleicht meine ich das nur, aber ich habe den Eindruck, ihr hättet auf Eurer Frankreich-Reise durchs Band ausgesprochen schöne Plätzchen gefunden. Super schön!
15. September 2009 um 19:14
Na klar! Vor allem auch, weil wir konsequent Wohnmobilstellplätze gemieden haben, wo immer es ging. Dafür hast Du dann aber das Problem, dass Du immer suchen musst, und das kann schonmal etwas anstrengend sein. Aber für die nächste Fahrt haben wir ja nun unsere Spots
15. September 2009 um 19:25
Insbesondere mit deinem Schiff dürfte das Suchen desöftern wohl auch mit Schweiss verbunden sein, kann ich mir vorstellen. Mir war in einer holländischen Altstadt schon mit dem 7-Meter-Alkovenmobil nicht mehr immer ganz wohl.